Insektenstiche heute schlimmer als früher?

MückensticheViele Menschen meinen, dass ein Insektenstich heute schlimmer ist als noch vor einigen Jahren, entspricht das der Wahrheit?  Im Moment ist wieder Hochsaison: Mücken, Moskitos, Wespen. Alles was stechen kann ist in diesen Monaten wieder unterwegs auf der Suche nach einem Opfer. Hartnäckig sind allerdings die Gerüchte, dass ein Stich in der heutigen Zeit mehr schmerzt und länger juckt als früher.

Es gibt zwar immer wieder Häufungen von schweren Reaktionen, aus Sicht von Experten allerdings ist das eine Folge von der Jahreszeit. Insgesamt sei ein Insektenstich nicht schlimmer als vor 10 oder 15 Jahren.

Kühlen statt kratzen

In der Regel braucht sich der Mensch auch als Allergiker keine allzu großen Sorgen zu machen, wenn er von einer Wespe oder Biene gestochen wird. So lange der menschliche Körper nur mit einer lokalen Schwellung reagiert, heißt es, lieber kühlen als jucken. Wer ständig kratzt riskiert eine Entzündung. Wenn eine Allergie droht reagiert der ganze Körper.

Droht nach einem Stich eine Kreislaufreaktion beschleunigt sich der Pulsschlag und man bekommt einen Schweißausbruch. Eventuell kann es passieren, dass das Atmen schwerer fällt, doch in ganz schlimmen Fällen droht ein Kreislaufzusammenbruch oder gar eine Schockreaktion.

Bei diesen ersten Anzeichen sollte alsbald ein Arzt aufgesucht werden, denn hier ist ein Allergietest fällig und auch wichtig. Je nach schweregrad der Allergie ist eine Hyposensibilisierung nötig oder aber man bekommt ein Notfallset, dass man im Sommer immer bei sich tragen sollte. Ein guterRat bei Mücken ist, wer gerne in der Dämmerung draußen sitzt, sollte auf jeden Fall gut bekleidet sein. Das bedeutet lange Hosen und langärmelige Oberteile. Bei Wespen und Bienen betrifft es mehr das Essen als den Menschen selber, denn sie sind in den meisten Fällen nur auf Nahrung aus. Hier ist das schlimmste der Stich in den Hals.

Bei Kindern kann der nämlich sehr gefährlich werden. Es ist darauf zu achten, dass man nicht aus der Dose trinkt, denn hier kann man den Inhalt schlecht kontrollieren. Aus dem Glas kann getrunken werden, aber nur mit einem Strohhalm. Das sind die kleinsten Maßnahmen um sich vor Stichen zu schützen.

Als sofort Maßnahme können kühlende Tücher eine erste Linderung verschaffen oder ein Kühl Akku, er verhindert auch ein starkes Anschwellen der Einstichstelle. Salben gegen Insektenstiche aus der Apotheke sollten in der Hausapotheke bereit liegen.

Wichtig, wenn eine Biene zugestochen hat ist es den Stachel vorsichtig zuentfernen, am besten geht das mit einer Pinzette. Wer allergisch auf das Bienengift ist, sollte sofort zum Arzt gehen.

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