Liebespaar 660x330 - Alles Wissenswerte über Viagra Generika

Alles Wissenswerte über Viagra Generika

Bereits im Juni 2013 lief das Patent für die Potenzpille Viagra ab. Damit war der Weg frei für Medikamente, die deutlich günstiger sind und den Wirkstoff Sildenafil enthalten. Für die Patienten ist dies interessant, denn der Wirkstoff ist zwar weiterhin verschreibungspflichtig und da die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. Für ihren Traum von mehr Männlichkeit mussten Männer bis zum Ablauf des Patents sehr tief in die Tasche greifen. Zwar können Männer nun Viagra Generika billig kaufen, ohne Rezept, aber auch diese Kosten werden nicht, wie damals auch bei Viagra, nicht von der Krankenkasse übernommen. Der Grund ist, dass es sich um ein sogenanntes Lifestyle-Präparat handelt.

Was sind Viagra-Generika?

Bei Viagra-Generika handelt es sich um Nachahmerpräparate, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sind. Diese Produkte unterscheiden sich kaum in ihrer Qualität und Wirkung von dem Original. Vor allem lässt sich neben dem gefäßerweiternden Effekt auch eine erektionsfördernde Wirkung erzielen. Potenzmittel sind Männern, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden, diese zu bekämpfen und ein erfülltes Sexleben zu führen. Allerdings wirkt das Viagra-Generika nur dann, wenn der Mann selbst sexuell erregt ist. Das heißt, dass diese Präparate nicht gegen Lustlosigkeit helfen. Häufig unterscheiden sich die Nachahmerprodukte nur minimal von der ursprünglichen berühmten blauen Pille Viagra.

Können die Generika mit dem Original mithalten?

Männer, die zu den Viagra-Generika greifen, die gehen kein größeres Risiko ein, als wenn Sie das Original einnehmen. Ein jedes Medikament wird einer Prüfung unterzogen, bevor es zugelassen wird. Ein Nachahmerpräparat muss bspw. eine Untersuchung nachweisen, die sich Bioäquivalenzstudie nennt. In dieser wird nachgewiesen, ob die Substanz und die Wirkung dem Original entsprechen.  Verantwortlich dafür ist das BfArM mit seinen Prüfungen. Doch diese Nachahmer-Pillen sehen nicht ganz genauso aus wie das Original. Beispielsweise gibt es eine Sildenafil-Tablette die einem Kleeblatt nachempfunden ist. Aber auch das typische Blau ist nicht bei allen Präparaten zu entdecken. Darüber hinaus haben viele Einkerbungen im Gegensatz zum Original. Die Dosierung ist normalerweise durch eine ganze Tablette vorgesehen. Aber einige Patienten benötigen weniger und so ist es möglich, Tabletten und Geld zu sparen. Aber hier sollten Männer Vorsicht walten lassen, denn es handelt sich bei Viagra um ein Medikament, dass niemand eigenmächtig dosieren sollte. Das Beste ist es, vorab mit einem Arzt zu sprechen, ob ein Generika geeignet ist und in welcher Menge dies am besten eingenommen werden soll.

Oft ist die Schamgrenze sehr hoch

Über Erektionsstörungen spricht kein Mann gern. In Deutschland leidet rund ein Drittel der über 60-jährigen darunter, während es bei den 40- bis 49-jährigen 10 Prozent sind. Die Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist, denn bei der erektilen Dysfunktion (ED) handelt es sich noch immer um ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund bestellen viele Männer illegal Potenzmittel im Internet. Bei Viagra handelt es sich nicht nur um einen Blockbuster, sondern es ist zugleich das am häufigsten gefälschte Medikament. Vor allem stammen die Plagiate aus dem asiatischen Raum, wie bspw. China oder Indien. Pro Kilogramm bringt gefälschtes Viagra laut der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rund 90.000 Euro – und somit mehr als Kokain. Doch Männer sollten besser darauf verzichten, ohne Arztbesuch Viagra bzw. Viagra-Generika zu kaufen. Denn bei vielen Produkten handelt es sich um Fälschungen und die Einnahme kann sogar gefährlich enden.

Die Alternativen auf Rezept zu Viagra

Eine rezeptpflichtige Viagra Alternative enthält in der Regel einen Wirkstoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer. Medikament wie bspw. Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil, der ebenso wie Sildenafil zu einer Entspannung der Blutgefäße führt. So fließt das Blut besser in den Penis. Darüber hinaus gibt es Medikamente wie Levitra, bei dem der Wirkstoff Vardenafil enthalten ist, der ebenfalls zu den PDE-5 Hemmern gehört. Betroffene können die besten Potenzmittel online kaufen. Hier sind die besten Anlaufstellen die Online-Apotheken, denn es gilt, dass Viagra und alle Generika ausschließlich nur mit Vorlage eines gültigen Rezeptes bestellt werden können. Allerdings gibt es Ausnahmen, wie bspw. Levitra, Kamagra und Sildamix, die rezeptfrei erhältlich sind.

Achtung vor Nebenwirkungen

Zu beachten ist, dass die „blaue Pille“ nicht ganz ungefährlich ist und bei der Einnahme von Potenzmitteln ebenso wie bei jedem Medikament Nebenwirkungen drohen. So kann es beispielsweise zu Kopfschmerzen kommen, aber auch zu Sehstörungen oder einer verstopften Nase. Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer unangenehmen Dauererregung kommen. Sollte dies der Fall sein, dann ist es notwendig, sofort einen Arzt aufzusuchen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Eine US-Studie zeigte in der Vergangenheit bereits auf, dass es bei einer dauerhaften Einnahme zu einer Schädigung des Gehörs kommen kann. Daher sollten Viagra-Nutzer, die unter Hörproblemen leiden, ebenfalls den Arzt aufsuchen. Des Weiteren sollte jeder Mann sich bewusst darüber sein, dass der Wirkstoff Viagra den Blutfluss beeinflusst und somit das Herz-Kreislauf-System. Daher sind die Potenzmittel für Männer die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder einem niedrigen Blutdruck nicht geeignet. Ebenfalls wird bei Leberfunktionsstörungen und Erkrankungen der Netzhaut von der Einnahme abgeraten.

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