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Gesunder Schlaf – wie man sich bettet, so schläft man

Viele kennen es: In der Nacht liegt man so schlecht, dass der nächste Tag mit Rückenschmerzen startet. Wenn sich in der Nacht der Rücken regelmäßig verspannt und sich nicht erholt, dann kann die Matratze dafür ein Grund sein.

Die passende Matratze für jeden Schlaftyp

In der alten Volkswahrheit „Wie man sich bettet, so liegt man“ steckt viel Wahres, denn die Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist ein bequemes Bett, das mit einer rückenschonenden Matratze ausgestattet ist.

Doch nicht nur Menschen, die unter Schlafstörungen leiden oder chronischen Rückenschmerzen sollten ihre Matratze mit Sorgfalt auswählen. Wenn bei der Schlafunterlage gespart und auf eine billige gesetzt wird, dann wird langfristig am falschen Ende gespart. Es ist nicht zu verleugnen, dass die Wahl der richtigen Matratze eine Wissenschaft für sich. Der Grund ist, dass es eine Vielzahl von Modellen gibt und ein jedes weist seine ganz eigenen Vor- und Nachteile auf. Wenn es darum geht, beim Matratzenkauf auf Nummer sicher zu gehen, der lässt sich am besten von einem Fachmann beraten und „liegt Probe“ auf den verschiedenen Modellen und Härtegraden. So kann in Erfahrung gebracht werden, wie man sich am besten bequem und erholsam bettet.

Unausgeschlafen & verspannt? – die Matratze kann Schuld sein

Wer am Morgen oft unausgeschlafen und verspannt aufwacht, der kann den Grund oftmals in einer durchgelegenen oder schlicht unpassenden Matratze finden, durch die der Rücken nicht die notwendige Stabilität erhält. Der Mensch verbringt immerhin ein Drittel seines Lebens schlafend und dabei werden die Geschehnisse des Tages vom Gehirn verarbeitet, die Muskeln entspannen sich und es laufen wichtige Stoffwechselprozesse ab. Doch vor allem lädt der Körper sozusagen wieder die Batterien für den nächsten Tag auf. Somit ist ein gesunder und erholsamer Schlaf wichtig, damit man ausgeglichen und leistungsfähig ist.

Wichtig ist dafür, dass die Matratze sich anpasst. Die ideale Matratze eignet sich für jede Schlafposition gleich gut. Wer lieber auf dem Rücken schläft, der sollte unter den Lendenwirbeln und dem Nacken nicht zu stark einsinken, sondern diese Bereiche sollten gestützt werden. Nur so kann die natürlich geschwungene Doppel-S-Form der Wirbelsäule erhalten bleiben. Die Seitenschläfer hingegen sollten darauf achten, dass sie mit dem Becken und den schultern nicht soweit einsinken, so dass dass die Wirbelsäule eine gerade Linie bietet. Allerdings wird die Schlafposition in der Nacht mehrmals geändert und aus diesem Grund ist darauf zu achten, dass sich das Liegen in jeder Position angenehm anfühlt.

Zumeist wendet sich der Mensch rund 30-mal pro Nacht, wobei er (meist unbemerkt) wach wird und dabei die Lage ändert. Eine gute Schlafunterlage muss eben damit zurechtkommen.

Der Härtegrad – es wird zwischen Dreien unterschieden

Doch nicht nur der Schlaftyp ist entscheidend für die Auswahl der Matratze, sondern auch der Härtegrad. Wenn es darum geht, eine richtige Matratze zu finden, dann steht man sehr schnell vor der Frage nach dem geeigneten Härtegrad. Dabei wird grundsätzlich zwischen drei Härtegraden entschieden:

• Härtegrad 1 – weich → Körpergewicht bis zu 60 kg
• Härtegrad 2 – mittel → Körpergewicht bis zu 80 kg
• Härtegrad 3 – hart → Körpergewicht über 80 kg

Doch Achtung, denn die Härtegrade sind nicht genormt und eben aus diesem Grund sollten die Matratzen immer ausprobiert werden, sofern es unterschiedliche Schlafsysteme in mehreren Härtegraden gibt.
Den Matratzentyp auswählen

Ebenfalls ist die Wahl des Matratzentyps wichtig für einen gesunden Schlaf. Dabei bezieht sich der Matratzentyp auf das verwendete material und die Verarbeitung. Grundsätzlich muss zwischen vier Matratzentypen entschieden werden:

• Federkernmatratze
• Latexmatratze
• Schaumstoffmatratze
• Naturmatratze

Zudem gibt es noch verschiedene Sondermodelle und Spezialanfertigungen. Diese sind vor allem dann empfehlenswert, wenn gesundheitliche Probleme vorliegen.

Interessant ist hier, dass pro Jahr rund 8 Mio. Matratzen verkauft werden und zwei von drei Matratzen Kaltschaummatratzen sind. Diese Matratzenart ist vor allem für die Personen geeignet, die schnell frieren, dass von ihnen die Wärme sehr gut gespeichert wird. Dazu kommt, dass diese Matratzen auch von der Punktelastizität her punkten.

Die Basis: der Lattenrost

Doch die beste Matratze taugt nichts, wenn die Unterfederung nichts taugt. Der Lattenrost muss in der heutigen Zeit nicht mehr unbedingt aus Holz bestehen, sondern es gibt mittlerweile eine Reihe von unterschiedlichen Lösungen. Dabei wird von den Experten von einem Schlafsystem gesprochen. Wie für die Matratze gilt auch für die Unterfederung: Die Schulter und das Becken müssen individuell einstellbar sein und je differenzierter, das funktioniert, desto besser ist das. Die Lattenroste aus Buchenholz sind dabei am stabilsten, doch wichtig ist ebenso, wie viele Latten verleimt sind. Bei den schweren Menschen gilt, dass schwere Menschen auf Lattenroste mit sieben- bis zehnfach verleimten Leisten zugreifen sollten.

Bei der Wahl einer richtigen Matratze handelt es sich um eine sehr individuelle Entscheidung und diese sollte nicht nur vom Preis abhängig gemacht werden. Bei einem erholsamen und gesunden Nachtschlaf handelt es sich um einen wichtigen Faktor, wenn es um die langfristige körperliche Gesundheit geht. Denn schließlich verbringt der Mensch einen beträchtlichen Teil des Lebens mit Schlafen.

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