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Hot Stone Massage

Hot Stone Massage - © Photoroller - Fotolia.com

Im Zuge des wiedererwachenden Interesses an traditionellen, nicht europäischen Gesundheitstechniken erfreut sich auch die Hot Stone Massage immer größerer Beliebtheit. Die Hot Stone Massage, zu deutsch: Warmsteinmassage, hat ihren urzeitlichen Ursprung in verschiedenen Kulturen und ist im gesamten (indo-)amerikanischen, asiatischen und pazifischen Raum bekannt. Es ist zu vermuten, dass sich die Heiltechnik der Hot Stone Massage parallel und unabhängig voneinander in den verschiedenen schamanistischen Traditionen entwickelt hat.

Hier wurde sie schon seit jeher dazu eingesetzt, die Muskeln durch Wärmeeinwirkung zu entspannen und die Lebensenergien zum fließen zu bringen. Dieses Ziel ist bis heute im Prinzip unverändert geblieben, weshalb die Hot Stone Massage nicht nur als Wellnessanwendung angeboten wird – sondern auch im Rahmen der Physiotherapie, wenn die Praxis sich für sogenannte „alternative“ Methoden geöffnet hat. Auch von immer mehr professionellen Masseuren, die – eine mobile Massageliege vorausgesetzt – Haus- oder Firmenbesuche machen, werden Hot Stone Massagen mittlerweile angeboten. Wer das angenehme Gefühl mit nach Hause nehmen will, kann ein sogenanntes Hot Stone Set erwerben, welches neben den Steinen auch eine Anleitung zur (Partner-)Massage enthält.

In welchem Rahmen auch immer massiert wird – das Prinzip der Hot Stone Massage beruht auf Steinen, die auf den Körper aufgelegt werden, sowie Steinen, die zum massieren dienen. Diese Steine bestehen aus einem speziellen Gestein (zumeist Basalt, aber auch Lava- oder Speckstein), welches in der Lage ist, Wärme zu speichern und regelmäßig abzugeben. Die zur Anwendung kommenden Steine sind ebenmäßig rund abgeschliffen, sodass sie leicht über den Körper gleiten. Vor der Anwendung werden sie aufgeheizt. Die von ihnen abgegebene Wärme wird als sehr angenehm empfunden – man denke nur an das wohlige Gefühl, wenn man im Sommer auf einem sonnenbeschienenen Stein sitzt.

Die Steine, die lediglich auf bestimmte Punkte – die sogenannten Energiepunkte – des Körpers gelegt werden, bezeichnet der Hot Stone Masseur als Layoutsteine. Ihre Wärme soll in tiefere Körperregionen eindringen und dort die Blutzirkulation stimulieren. Jene, mit denen er aktiv arbeitet, eignen sich insbesondere für reibende Handgriffe (Friktionen), die als besonders effektiv bei Muskelverspannungen gelten. Es ist aber auch möglich, mit den Steinen klopfende Bewegungen auszuführen, sodass ein Vibrationsreiz entsteht. Auch dieser soll die körpereigenen Energien stimulieren, für Entspannung und gleichzeitige Aktivierung des Organismus sorgen. Manche Masseure setzten bei der Hot Stone Massage auch auf einen Wärme-Kälte-Reiz, der ebenfalls ausgleichend auf das vegetative Nervensystem wirkt.

Die eigentliche Massage setzt bei manchen Arten der Hot Stone Massage erst einige Zeit nach dem Auflegen der Steine ein, sodass der Muskulatur Zeit zum Aufwärmen gegeben wird, bevor man an ihr arbeitet. Da die Steine mittels Öl zum Gleiten gebracht werden, wird die Hot Stone Massage oftmals auch mit einer Aromatherapie kombiniert, bei der ein individuell auf die aktuellen Bedürfnisse des Klienten abgestimmtes Kräuteröl zum Einsatz kommt. Die Hot Stone Massage wird als Alternative zur klassischen manuellen Therapie von den meisten Menschen als sehr wohltuend und entspannend empfunden.

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