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Hypoallergene Bettdecken – das Plus für jeden Allergiker

Läuft die Nase nicht gerade wegen einer Erkältung, dann liegt die Vermutung nah, dass die ersten Blütenpollen für eine dicke Nase sorgen. Die Berggipfel sind noch schneebedeckt, aber dennoch sind bereits Pollen in der Luft und das sogar früher als gewöhnlich. Allergiker haben aktuell mit Hasel und Erle zu kämpfen.

Pollenflug früher als gewohnt

Medizin-Meteorologen weisen darauf hin, dass im Zuge des Klimawandels damit zu rechnen ist, dass viele Pollenarten früher fliegen. Der Grund ist der milde Winter, durch die die Vegetation generell schneller in Gang kommt. In den vergangenen Wochen verzeichnete das Pollenflug-Zentrum in den tieferen Lagen bereits eine mittlere Belastung an Hasel-Pollen. Diese kann für Allergiker sogar weiter zunehmen, wobei die Temperatur nicht allein entscheidend ist, ob es zum Pollenflug kommt oder nicht.

Doch nicht nur Pollen-Allergiker haben mit „dicken Nasen“ zu kämpfen, sondern ebenfalls die Hausstaub-Allergiker. Die positive Nachricht hier ist, dass mit einer speziellen Allergiker-Bettdecke die Allergie gut in den Griff zu bekommen ist. Somit ist ein erholsamer Schlaf möglich.

Allergiker Bettdecken für den Sommer

Die richtige Bettdecke ist für einen gesunden und erholsamen Schlaf von entscheidender Bedeutung. Niemand, der in der Nacht friert oder schwitzt, kann behaupten, dass er selig geschlummert hat. Aus diesem Grund ist im Handel eine vielfältige Auswahl an Bettdecken für die unterschiedlichen Jahreszeiten erhältlich. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern ebenfalls in Hinsicht auf das Füllmaterial.

Der „Klassiker“ unter den Sommer-Bettdecken sind die aus Baumwolle, die vor allem für Tierhaar-Allergiker empfehlenswert sind. Die Füllung dieser Allergiker-Bettdecken ebenso wie der Bezug aus rein pflanzlichen Material besteht. Zudem sind diese Bettdecken bis zu 95 Grad waschbar und somit ebenfalls für Hausstauballergiker geeignet.

Das Schlafklima ist eher luftig und besonders im Sommer angenehm. Baumwolle nimmt aufgrund seiner glatten, relativ kurzen (Pflanzen)Fasen ohne Lufteinschlüsse wenig Schmutz auf und kann zudem nicht viel Wärme speichern. Die Naturfaser nimmt die Feuchtigkeit auf und zugleich ab, doch ist die Faser zu nass, dann fühlt sie sich klamm und kalt an. Die Baumwoll-Bettdecken entsteht kaum „Stau“-Hitze, aufgrund der guten Feuchtigkeitsregulierung und Temperaturableitung. Damit eine solche Bettdecke selbst im Winter einen angenehmen Schlaf bietet, muss sie stark gefüllt sein, wodurch sie schwerer wird. Eben daher sind die Baumwoll-Bettdecken eher für den Sommer angebracht.

Tencel-Bettdecken – die „unbekannte“ Faser

Eine noch recht unbekannte Faser unter den Allergiker-Bettdecken ist Tencel, das auch als Lyocell bezeichnet wird. Dieses Material bietet Allergikern optimale Eigenschaften und ist zwischen den Naturfasern und Kunstfasern einzuordnen.

Hergestellt wird Tencel aus nachwachsenden Rohstoffen und insbesondere kommt hier Buchenholz zum Einsatz, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Jetzt wird die Frage aufkommen, warum es für einen Allergiker komfortabel sein soll, unter Buchenholz zu schlafen. Hier gilt es umzudenken: Die Tencel-Faser ist zu vergleichen mit Viscose oder modal – sie ist sehr fein, elastisch, weich und weist einen zarten Glanz auf.

Doch Tencel ist weitaus mehr, denn ihr Vorteil ist nicht die Umweltfreundlichkeit, sondern die Faser sorgt für ein hervorragendes Schlafklima: Die Feuchtigkeit wird optimal reguliert und eine Studie hat bereits aufgezeigt, dass sich die Beschwerden von Allergikern verbessern. Waschbar ist die Faser bei 60 Grad. Die Bettdecken-Stoffe und Kopfkissen sind anschmiegsam und hautsympathisch. Darüber hinaus ist Tencel sogar vegan…

Das Schlafklima ist hervorragend. Aufgrund des herausragenden Feuchtigkeitsmanagements profitiert der Allergiker von einem besonders trockenen Schlafklima. Im Verhältnis zu seinem Gewicht wärmt Tencel sehr gut, wobei es verhältnismäßig leicht ist und dennoch angenehm „kuschelig“. Die Sommerdecken aus Tencel verhindern die Stauhitze und können aufgrund ihres leichten Gewichts sogar bis in die Übergangszeit genutzt werden.

Tencel – eine Allergiker-Bettdecke für das gesamte Jahr

Nicht nur für den Sommer und Winter eignen sich die Tencel-Bettdecken, sondern für das gesamte Jahr. Zwar wird diese Faser bisher selten für reine Bettdecken-Füllungen genutzt, doch es gibt ein wachsendes Sortiment an Ganzjahres-Bettdecken.

Die Tencel-Faser weist eine glatte Faserstruktur auf und nimmt daher nur wenig Schmutz an. Die Mikro-Organismen werden durch das trockene Schlafklima unterdrückt, wodurch die Ausbreitung von Hausstaubmilben verlangsamt wird. Da diese Bettdecken in der Regel bei bis zu 60 Grad waschbar sind, bieten sie ein besonders hygienisches Schlafumfeld.

Fazit: mit der passenden Allergiker-Bettdecke einen erholsamen Schlaf genießen

Ein ideales Schlafklima ist wichtig, damit ein erholsamer Schlaf möglich ist. Das gilt für alle Menschen. Allerdings müssen vor allem Allergiker darauf achten, dass ihre Bettdecken, Kopfkissen und Bettwaren bestimmte Anforderungen erfüllen. Neben der Allergendichte spielt auch die Atmungsaktivität eine wichtige Rolle. Beim Schlaf entsteht Feuchtigkeit durch Schwitzen und daher ist eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit notwendig, damit die Feuchtigkeit schnell entweichen kann. Zudem sorgt eine gute Luftdurchlässigkeit für einen guten Wärmeaustausch.

Fazit ist, dass durch die Atmungsaktivität einerseits der Schlafkomfort erhöht wird und andererseits eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Bett verhindert wird. Somit erhalten Milben und Allergenbelastungen keine idealen Lebensbedingungen, womit sich der Schlafkomfort für Allergiker entsprechend erhöht.

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