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Juckende Kopfhaut? – Haarseife kann helfen

Viele Menschen leiden unter einer ständig juckenden Kopfhaut, trotz eines speziellen Shampoos. Ein aktueller Trend spricht davon, dass auf „festes Shampoo“ bzw. Shampoo Bars gesetzt werden sollte. Und es spricht tatsächlich einiges dafür, es einmal bei trockener Kopfhaut mit Haarseife zu probieren, da diese natürlicher ist, als die herkömmlichen Shampoos. Der Grund ist, dass die Shampoo Bars auf Inhaltsstoffe verzichten, von denen die Kopfhaut auf die Dauer ausgetrocknet wird.

Haarseife – sie ist voll im Trend!

Festes Haarshampoo ist ganz einfach ausgedrückt: „flüssiges“ Shampoo in anderer Textur. Das feste Haarshampoo sieht aus wie ein Stück Seife und ist dafür gemacht, die Haare zu waschen. Allerdings gibt es hier bereits eine Begriffsschwierigkeit, denn bei dem festen Haarshampoo handelt es sich nicht um Seife und auch nicht um Haarwaschseife. Dabei handelt es sich genau gesagt um zwei unterschiedlich hergestellte Produkte.

Haarseife: Die verwendeten Öle werden mit Natronlauge vermischt, wodurch es zu einem Verseifungsprozess kommt. Bei diesem entstehen Tenside, die in diesem Fall für die Reinigung der Haare sorgen.

Festes Shampoo: Bei der Herstellung von festem Shampoo kann auf den Verseifungsprozess verzichtet werden. Hier werden die Öle und pflanzlichen Stoffe mit einem bereits bestehenden Tensid vermischt.

Die Inhaltsstoffe von festem Shampoo

Wer einmal genauer auf die Inhaltsangaben seines Haarshampoos schaut, der wird erstaunt sein, denn diese lesen sich wie ein Chemiebaukasten. Sie enthalten Tenside, Silikone, Parfümstoffe, synthetisches Glycerin, einen geringen Anteil an feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen und Kokosöl sowie Palmöl. Viele der Inhaltsstoffe sind als kritisch anzusehen, da sie dazu beitragen, dass die Kopfhaut austrocknet.

Die Hersteller entziehen bei der Herstellung der handelsüblichen Körperpflege-Seifen durch den industriellen Verseifungsprozess wichtige natürliche Inhaltsstoffe. Der Grund dafür ist, die Steigerung der Produktionsmengen sowie die Zeitersparnis. Somit wären diese Seifen für die Haare und Kopfhaut auf lange Sicht keine Lösung. Sondern ganz im Gegenteil. Die Haare werden spröde und glanzlos. Aufgrund des Mangels an den pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Komponenten trocknet die Kopfhaut aus.

Die Haarwaschseifen und festen Shampoos wie sie auf Shampoobars.de angeboten werden, punkten mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen. Viele der Haarwaschseifen sind nur gering überfettet und enthalten nicht mehr als zwei bis maximal fünf Prozent an natürlichen Ölen und pflanzlichen Fetten. Somit fühlt sich das gewaschene Haar nicht fettig an.

Der größte Teil der Inhaltsstoffe, die für die Herstellung der Shampoo Bars genutzt werden, sind durch pflanzliche Fette gekennzeichnet, die gut schäumen. Beispielsweise kommen zum Einsatz: 40% Kokos- und Babassu-Öl, sowie 10% an Avocado-, Oliven- oder Rizinus-Öl. Zu den weiteren Inhaltsstoffen zählen vor allem pflegende, befeuchtende und rückfettende Komponenten wie bspw.:

  • Eigelb
  • Aloe Vera
  • Seidenpulver
  • Weizenkeimöl
  • Hanföl
  • Mandelöl
  • Traubenkern-Öl
  • Bier

All das sind genau die Dinge, die gern auch als Hausmittel gegen trockene Kopfhaut genutzt werden. Darüber hinaus werden bei der Herstellung auch feste Zutaten genutzt, wie beispielsweise Sheabutter, Babassu- oder Mangobutter sowie Kakaobutter.

Wie wird festen Haarshampoo korrekt angewendet?

Die Anwendung von festem Haarshampoo ist einfach. Dafür den Shampoo Bar zwischen die nassen Hände nehmen und aufschäumen oder direkt über die nassen Haare reiben. Im Anschluss kann der entstandene Schaum ebenso wie beim Waschen mit flüssigem Shampoo in die Haare und Kopfhaut einmassiert werden. Im Anschluss auswaschen und fertig.

Im Gegensatz zu der Verwendung von Haarseife ist es hier nicht notwendig, im Anschluss eine saure Rinse durchzuführen, da das zugefügte Tensid der Kalkseife entgegenwirkt.

Was ist bei der Aufbewahrung zu beachten?

Ein Shampoo Bar sollte stets trocken und möglichst nicht in der Dusche gelagert werden, damit er sich nicht verflüssigt. Die einfachste Variante ist ein Seifenschälchen, aus dem das Wasser ablaufen kann oder ein Luffa-Schwamm. Ebenfalls eignet sich ein Sisalsäckchen, in dem das Shampoo-Stück bis zur nächsten Haarwäsche gut trocknen kann. Der Vorteil von einem solchen Säckchen ist, dass der Shampoo Bar so auch gut mit auf Reisen zu nehmen ist. Ansonsten eignen sich für unterwegs kleine Metall- oder Plastikdosen. Allerdings sollte das Shampoo-Stück erst dann darin gelagert werden, wenn es bereits getrocknet ist. Im Anschluss an die Reise sollte der Shampoo Bar dann im heimischen Badezimmer an einem luftigeren Ort richtig durchtrocknen.

Was die Menge angeht, die benötigt wird, so ist das abhängig von der Länge des Haares. Im Schnitt reicht ein Shampoo Bar für bis zu 80 Haarwäschen und das ist so ergiebig wie drei 250 ml Flaschen normales flüssiges Shampoo. Das Beste daran ist, alles ohne Plastikmüll, denn die einzelnen Bars sind zumeist nur in Papier oder Pappe gewickelt.

Warum sollte man diese Shampoo-Alternative nutzen?

  • Ein Shampoo Bar spart im Schnitt drei Plastik-Shampoo Flaschen a 250 ml. Das bedeutet, dass mit dem Verkauf von festem Shampoo von Januar 2015 bis Januar 2016 weltweit 15.890.925 Plastikflaschen gespart werden konnten.
  • Dank der festen Form kommt das feste Shampoo ohne Konservierungsstoffe aus. Das ist perfekt für empfindliche Kopfhaut und für alle, die Paradene & Co. meiden wollen. Auch Tenside und Silikone sind nicht darin enthalten.
  • Die Haarwaschstücke sind perfekt für Reisen. Sie sind klein, fest und damit handgepäcktauglich. Zudem können sie (Logischerweise) nicht auslaufen.
  • Einige der Shampoo Bars sind für Haare und Körper geeignet, womit noch mehr Verpackungsmüll und Platz im Reisegepäck gespart wird.

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