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Kaffee macht munter – aber ist er auch der Gesundheit dienlich?

Kaffee: Er soll den Blutdruck steigern, manchen den Schlaf rauben, morgens die Lebensgeister wecken und am Mittag verbannt er das Esskoma, während er am Nachmittag zum gelungenen Kaffee-Kränzchen einfach dazu gehört.

Kaffee – Freund oder Feind?

Kaffee ist vor Bier das beliebteste Getränk in Deutschland und im Durchschnitt konsumiert jeder Deutsche jährlich 4,8 Kilogramm Kaffee, was knapp 2 Tassen täglich entspricht. Bei vielen löst der Geruch von frisch aufgebrühten Kaffee ein wohliges Gefühl aus und das Wort „Kaffeepause“ wird von den meisten mit einer positiven Empfindung assoziiert.

Doch bis heute halten sich die Gerüchte über die negativen Auswirkungen von Kaffee, wie bspw. „Kaffee entzieht dem Körper Flüssigkeit“.

Franz Kafka schrieb: „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub.“

Damit hatte er Recht, denn laut Antje Dahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beruht diese Aussage auf Daten früherer Studien, die falsch interpretiert wurden. So heißt es, dass ein regelmäßiger und gleichmäßiger Konsum von Kaffee den Flüssigkeitshaushalt allein durch die mit dem Kaffee zugeführte Wassermenge beeinflusst. Es ist richtig, dass Kaffee für eine kurze Zeit eine harntreibende Wirkung aufweist, aber der Körper bei den regelmäßigen Kaffeetrinkern der Körper an die Zufuhr von Koffein gewöhnt ist. Aus diesem Grund kann der Kaffee ruhig zur Flüssigkeitsbilanz hinzugerechnet werden.

Kaffeetrinker sterben früher

Frönen die Kaffeetrinker einem Laster, denn schließlich gilt er noch immer als ungesund, der das Herz pochen lässt, uns nervös macht und sogar das Leben verkürzt. Doch diese These, dass Kaffeetrinker schneller sterben, ist längst als überholt. Von Ernährungswissenschaftlern wird erklärt, dass in den früheren Studien nicht auf einen möglichen ungesunden Lebensstil geachtet wurde.

Beispielsweise sind Kaffeetrinker häufig Raucher und wenn dieser Faktor nicht ausgeklammert wird innerhalb einer Studie, dann ergibt sich daraus die Folgerung, dass Kaffee ungesund ist. Aber in dem Fall lag es am Rauchen! Die Ergebnisse zahlreicher Studien weisen heute darauf hin, dass Kaffee mit einer niedrigen Gesamtsterblichkeit verbunden werden kann.

Also ist Kaffee doch gesund? Es gibt sicherlich noch immer viele Studien, die dem Getränk keine wohltuende Wirkung zuschreiben, sondern eher seine negativen Effekte bescheinigen – ebenso wie die anderen Studien, durch die die positiven Wirkungen hervorgehoben werden. Noch immer sind unter den Wissenschaftlern einige Punkte umstritten, wobei andere inzwischen als gut be- oder widerlegt gelten.

Es ist jedoch unbestritten, dass das im Kaffee enthaltene Koffein wach macht. Koffein ist eine der zahlreichen Inhaltsstoffe des Getränks und es dockt an bestimmte Moleküle auf Zellen an, den sogenannten Adenonsinrezeptoren. Dabei verdrängt Koffein den Botenstoff Adenosin, durch den die Müdigkeit ausgelöst wird und entfaltet eine anregende Wirkung. Zudem ist auch bekannt, dass die Herztätigkeit durch Koffein beschleunigt und ein Harndrang ausgelöst wird. Des Weiteren wird die Konzentration erhöht und die Bronchien erweitert. Es gibt auch Menschen, die auf den Wachmacher mit Schweißausbrüchen reagieren, zittern und nervös werden. Doch erst in größeren Mengen kann Koffein gefährlich oder gar lebensgefährlich sein.

Wodurch wird der Koffeingehalt beeinflusst?

Der Koffeingehalt hängt stark vom Röstverfahren und der Kaffeebohne selbst ab. Eine Robusta Kaffeebohne (4,5 %) enthält dreimal mehr Koffein als die Arabica (1,7 %). Ein weiterer Aspekt, wie viel Kaffee für den Körper gut ist oder nicht, ist durch den Koffeingehalt zu erklären, der beim Filterkaffee deutlich höher ist als beim Espresso. Zudem spielt auch die Zubereitungsart des Kaffees eine Rolle, denn diese wirkt sich nicht nur auf den Geschmack aus. Durch einen gefilterten Kaffee bspw. wird der Cholesterinspiegel nicht nach oben getrieben. Der Grund ist, dass die Inhaltsstoffe Cafestol und Kahweol, die dazu führen, dass das „schlechte“ LDL-Cholesterin ansteigt, im Papierfilter hängen bleiben. Das zeigt, dass sich nichts pauschalisieren lässt.

Als Faustregel gilt: Vier Tassen Kaffee am Tag wirken sich positiv auf die Gesundheit und Konzentration aus. Doch nicht nur beim Kauf des Kaffees sollte auf eine gute Qualität und eine schonende Röstung geachtet werden, sondern auch auf die Zubereitungsart. Bei Coffee-perfect.de gibt es das Plus für mehr Genuss im Büro.

Fazit ist: Kaffee ist hilfreich….

Koffein wirkt sich stimulierend auf das Herz- und Kreislaufsystem aus, es wird das körperliche Leistungsvermögen gesteigert und auch die Konzentrations-und Speicherfähigkeit im Gehirn erhöht sich. Zudem macht Koffein wach und die Stimmung wird aufgehellt, weshalb ein Kaffee am Morgen mit dem Koffein-Kick ein optimaler Einstieg in den Tag ist. Aufgrund seiner Wirkung ist Koffein sogar in vielen Medikamenten zu finden, die bspw. bei Migräne, Allergien, Schmerzen, Asthma und Herzschwäche eingesetzt werden. Koffein löst keinen dauerhaft erhöhten Blutdruck (Hypertonie) aus, durch den das Herz- und Gefäßsystem geschädigt wird. Doch wer unter einem zu hohen Blutdruck leidet, der sollte sparsam mit seinem Kaffee-Konsum sein. Zudem haben neueste Untersuchungen gezeigt, dass bei den Menschen, die ihr Leben lang Kaffee konsumiert haben, der altersbedingte Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit sowie das Risiko an Depressionen zu erkranken verringern kann.

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