CBD Oel 660x330 - Natürliche Schmerzkiller gegen Volkskrankheiten

Natürliche Schmerzkiller gegen Volkskrankheiten

Ob Husten, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen oder Schmerzen in den Gliedern – Medikamente bieten oft eine schnelle Erleichterung. Doch es gibt viele Menschen, die lieber auf Tabletten bzw. chemische Schmerzkiller verzichten und auf natürliche Schmerzmittel, Entzündungshemmer und Antibiotika setzen.

Eines muss vorweg erwähnt werden: Nicht immer ist die Wirkung der pflanzlichen und natürlichen Schmerzmittel wissenschaftlich belegt. Der Grund ist einfach: Es besteht gar kein Interesse daran, deren Wirkung zu belegen, da damit kein Geld verdient werden kann. Daher gelten viele traditionelle Heilmittel oft nur als „traditionelles pflanzliches Arzneimittel“ nach §39a AMG, deren Wirkung jedoch nur aufgrund der Überlieferung und langjähriger Erfahrung als „plausibel“ angenommen werden. Bei einigen wird die Wirkung noch von der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA untersucht.

Kopfschmerzen und Migräne – Volkskrankheit Nr. 1

Bei jedem äußern sich Kopfschmerzen anders und sie können auch von Mal zu Mal einen ganz unterschiedlichen Charakter aufweisen. Doch in jedem Fall stören sie. Wer Informationen und Hilfe sucht, um die Beschwerden zu lindern, der sucht im Internet. So wurden bspw. 2018 rund 190 Millionen Suchanfragen zum Thema Kopfschmerzen und Therapie gestellt. Das waren 9% mehr als 2017.

 

Geschätzt wird, dass jeder 10. in Deutschland unter Migräne leidet. Durchschnittlich muss sich ein Betroffener auf 2,8 Attacken pro Monat einstellen. Wird eine Hochrechnung gemacht, dann kommt man auf ca. 36 Migränetage pro Jahr und 360 Migränetage in 10 Jahren. Oder wird es anders ausgedrückt, dann büßen in Deutschland ca. 760.000 Menschen einen kompletten Tag durch Migräne ein.

Viele Menschen setzen auf CBD Öl

Eines der meist erwähnten Produkte, wenn es um natürliche Schmerzmittel und Entzündungshemmer geht ist CBD Öl 10%. Gewonnen wird die Substanz CBD aus der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu dem im Cannabis enthaltenen THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt CBD keinesfalls berauschend und weist auch keinerlei psychoaktive Wirkung auf. Dass CBD in aller Munde ist, das liegt daran, dass es mit vielen Vorteilen in Hinsicht auf positive Wirkungen auf Körper, Psyche und Wohlbefinden in Verbindung gebracht wird.

In CBD Öl sind viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, wie

  • Spurenelemente – Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium
  • Mineralstoffe
  • Vitamine – Vitamin E, B1 und B12
  • Proteine
  • Ballaststoffe
  • Ungesättigte Fettsäuren

Die verschiedenen enthaltenden Cannabinoide machen das Öl besonders nährstoffreich. Erhältlich ist CBD Öl als Nahrungsergänzungsmittel im freien Handel und kann somit rezeptfrei online bestellt werden.

Entzündungshemmer & Schmerzmittel

Beispielsweise kann CBD Öl zur Linderung von Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden. Viele Menschen setzen in diesem Fall auch auf Pfefferminzöl als natürliches Schmerzmittel. Denn wenn der Kopf brummt und schmerzt, dann handelt es sich oft um Spannungsschmerzen. Viele lassen dann Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen links liegen. So kann ein wenig Pfefferminzöl, das auf die Schläfen gerieben wird, wahre Wunder bewirken.

Auch wenn die Ursachen der Migräne noch nicht vollständig geklärt sind, so hat es den Anschein, dass sie mit nervlichen Entzündungen zusammenhängt. Laut Forschern kann eine Neigung zu Migräne aus einem Mangel sogenannten CB1-Rezeptoren im Gehirn resultiert. Diesem entgegenzuwirken, dabei kann CBD helfen.

Oftmals sind herkömmliche Medikamente mit starken Nervenwirkungen verbunden und CBD-Öl kann hier eine gute Alternative darstellen oder als Ergänzung dienen, um die Arzneimittel abzusetzen oder die Dosis zu reduzieren. Zu berücksichtigen dabei ist, dass CBD zwar in der Lage ist, die Schmerzen zu lindern, aber nicht die Ursache beheben kann. Das heißt, die Signalwirkung von Adenosin wird von CBD verstärkt. Diese körpereigene hemmt die Ausschüttung der belebenden und aktivierenden Botenstoffe im Nervensystem. Vermutlich basieren auf diesem Mechanismus einige der entzündungshemmenden Wirkungen des CBD-Öls.

Wie wirkt CBD auf die Schmerzen?

Es gibt aktuell mehrere Erklärungsversuche, wie CBD wirkt. Zum einen heißt es, dass es sich an einen der Endocannabinoid-Rezeptoren, den sog. CB2-Rezeptor bindet. Dieser hat eine entscheidende Rolle im Immunsystem inne, da er Schmerzen und Entzündungsreaktionen entstehen lassen bzw. diese hemmen kann. Doch es kann auch sein, dass CBD die Bildung der im Körper enthaltenen endogenen Cannabinoide aktiviert.

Wie auch immer der Wirkungsmechanismus sein mag. Klar ist, dass CBD zu einer Reduktion von Schmerzen und Entzündungen führen kann. Dies ist ebenfalls die Erkenntnis eines Reviews aus dem Jahr 2008.

Gibt es Nebenwirkungen bei CBD?

Selbst wenn die Einnahme von CBD Öl im allgemeinen gut vertragen wird, so kann es dennoch dazu kommen, dass einige unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Dazu können bspw. Durchfall, Müdigkeit, Änderungen im Appetit (gesteigertes oder verringertes Hungergefühl) gehören. Zudem ist es nicht auszuschließen, dass es in einigen Fällen auch zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommt.

CBD Öl – zugelassen von der EMA

CBD-Öl vermag bei einigen Epilepsie-Formen die Anfälle unterdrücken oder zu einer Verbesserung führen. Besonders betrifft dies bestimmte genetisch bedingte Epilepsie-Formen. Eine Studie untersuchte die Behandlung von Epilepsie mit CBD-Öl. Selbst wenn die Forschung hier noch am Anfang steht, so gibt es bereits erste Studien mit vielversprechenden Ergebnissen. Die Wirkung von CBD wurde in einer weiteren Studie untersucht und in dieser konnten die epileptischen Anfälle im Schnitt um 36,5% gesenkt werden. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26724101)

Bereits Mitte 2019 wurde Cannabidiol (CBD) vom Ausschuss für Humanarzneimittel bei der EMA zugelassen. Konkret geht es dabei um den Einsatz eines CBD-haltigen Arzneimittels bei der Behandlung von epileptischen Anfällen im Rahmen des Dravet-Syndroms (DS) und des Lennox-Gastaut-Syndroms (LGS) – und nur in Kombination mit Clobazam! – bei Kindern ab zwei Jahren.

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